Der Bedarf an Geld
Sicher kennen Sie das: Man geht in den Laden, gibt dort viel Geld aus und hat fast nichts mehr in der Tasche. Und es wird noch schlimmer. Manchen Menschen ist das egal, weil sie Geld im Überfluss haben. Sie interessieren sich nicht für Brot für fünfzig Kronen, was für manche eine Stunde Arbeit bedeutet, und sie wissen, dass es für sie nur zehn Minuten im Büro bedeutet. Also ist es ihnen einfach egal.

Und es geht nicht nur um Brot. Man muss sich ja auch kleiden. Hier liegt der Knackpunkt. Es gibt Menschen, die absolut alles von Marken haben müssen, angefangen bei der Unterwäsche, die man sowieso nicht sieht, bis hin zur Mütze auf dem Kopf. Nun, dann darf sich so jemand natürlich nicht wundern, dass sein normales Gehalt nicht reicht. Er gibt es für Unsinn aus und jammert, dass er keine Miete zahlen kann. Deshalb muss man gerade hier sparen. Es wird nicht allgemein behauptet, dass man in Secondhand-Läden einkaufen muss, aber normale Kleidung reicht völlig aus. Wenn man Schuhe für fünfhundert kauft, weiß man, dass man sie ein oder zwei Jahre trägt und rechnet mit neuen. Wenn man Schuhe für fünftausend kauft, kann genau dasselbe passieren. Dieses Beispiel stammt direkt aus dem Leben.

Jeder muss sich einfach bewusst machen, dass die Ausgaben nicht höher sein dürfen als die Einnahmen. Sonst entsteht Chaos und jede Menge Ärger. Und dabei sind Schulden noch gar nicht berücksichtigt. Die macht man sich meist nur aus eigener Dummheit. Ratet mal, wie viele Leute sich nur wegen eines Handys verschulden. Na gut, man kauft ein neues, weil das alte ausgedient hat oder verloren gegangen ist. Es ist verständlich, dass man sich ein teureres Gerät kauft, was soll’s. Aber warum jemand neue Handys kauft, nur um das neueste Modell zu haben, das geht schon über das Verständnis hinaus. Im Übrigen: Wenn ich zwanzigtausend im Monat verdiene, werde ich mir keine Schachtel für sechzig kaufen. Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand. Der fehlt allerdings vielen Leuten, und das ist schlecht. Dann dürfen sie sich aber nicht beschweren, dass sie Schulden haben und daher auch tief in die Tasche greifen müssen. Sie haben es sich selbst zuzuschreiben, und deshalb sollen sie es auch haben. Solchen Dummköpfen sollte man noch eine Tracht Prügel verpassen, damit sie das nächste Mal auch ein bisschen nachdenken.