Ein Radsportfan hat sein altes Fahrrad dank der Ausrüstung von Temu in ein Abenteuerfahrrad verwandelt


Jedes Wochenende tauscht der 40-jährige Marketingleiter Simon Paag aus Kopenhagen die Tabellen gegen den Sattel ein. Radfahren ist für ihn mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – es ist Bewegung, Hobby und eine Möglichkeit, sich mit dem Umbau von Fahrrädern zu beschäftigen.

Als Simon zum ersten Mal vom Bikepacking hörte – also vom Radreisen mit Satteltaschen, Zelt und Ausrüstung, die direkt am Fahrrad befestigt sind, oft auf mehrtägigen Touren –, war er sofort begeistert. „Die Vorstellung, mein Fahrrad zu beladen und irgendwo aufs Land zu verschwinden, hat mich wirklich gereizt“, sagt er. „Aber die Ausrüstung schien mir immer etwas außerhalb meines Budgets zu liegen.“

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Das änderte sich, als er Temu entdeckte. Beim Surfen im Internet stieß er auf diese Plattform und begann, ihr breites Angebot an Fahrradausrüstung und Outdoor-Zubehör zu erkunden. Bald stellte er fest, dass er sich nach und nach alles zusammenstellen konnte, was er für eine komplette Ausrüstung brauchte – und das zu einem Preis, der seinen Traum Wirklichkeit werden ließ.

Der Durchbruch kam mit einem aus den 90er-Jahren stammenden Mountainbike, das er als Projekt erworben hatte. Im Laufe der Zeit tauschte Simon fast alle Teile aus – Reifen, Schläuche, Bremsen, Pedale und sogar die Züge – und fügte Rahmentaschen, Werkzeug, Kleidung und sogar ein leichtes Zelt hinzu. Vom ursprünglichen Fahrrad blieb nur noch der Rahmen übrig.

„Insgesamt hat mich der Umbau etwa 2.500 dänische Kronen gekostet“, sagt Simon. „Hätte ich mir ein neues Bikepacking-Rad gekauft, hätte es mich mindestens 10.000 dänische Kronen gekostet. Für mich lag der Spaß gerade darin, es selbst zusammenzubauen – und dass ich es mir überhaupt leisten konnte, das auszuprobieren.“

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In diesem Sommer hat Simon das Fahrrad getestet. Mit seinem gemeinsam mit Temu gebauten Fahrrad, beladen mit Satteltaschen und einem Zelt, unternahm er drei separate Bikepacking-Touren durch Dänemark. Er radelte durch Wälder und entlang der Küstenstraßen und übernachtete unter freiem Himmel.

Eines der Ausrüstungsteile, von denen er immer noch begeistert spricht, ist der Carbonlenker. „Er ist leichter, sieht toll aus und ist für Gravel einfach perfekt“, sagt er. „Das war definitiv einer meiner liebsten Käufe.“

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Das Projekt ist jedoch über Wochenendausflüge hinausgewachsen. Das umgebaute Fahrrad ist heute Teil von Simons Alltag – er nutzt es für Familienausflüge, den Weg zur Arbeit und lange Wochenendtouren mit Freunden.

„Das hat es mir ermöglicht, meinem Hobby nachzugehen“, sagt Simon. „Sonst hätte ich mich nicht darauf eingelassen. Darin liegt der wahre Wert – die Möglichkeit, eine Idee auf zwei Rädern in die Realität umzusetzen.“